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Die Verbindung zwischen Angststörungen und sexuellen Störungen

Die Verbindung zwischen Angststörungen und sexuellen Störungen

Eine Angststörung ist eine Mischung aus Befürchtungen und Angst, die durch physische, psychologische und kognitive Symptome begleitet werden. In vielen Situationen ist Angst durchaus gerechtfertigt und normal, aber für manche Menschen wird die Angst zu einem ständigen Begleiter und führt zu zusätzlichem Stress im Alltag. Viele normale Aktivitäten können durch eine Angststörung nicht normal ausgeführt werden und für manche Männer hat die Angststörung auch einen negativen Einfluss auf das Sexleben.

Mehr über Angststörungen können Sie hier erfahren: http://anqstfrei.com/

Youtube Channel der https://www.youtube.com/user/MenschenOhnePanik

Nervous

By Maxwell GS on Flickr [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

Angststörungen und sexuelle Dysfunktionen

Bei Angststörungen liegt ein erhöhtes Level an Angst vor. Die Gruppe der Angststörungen beinhaltet u.a. die Panikstörung, soziale und andere Phobien, posttraumatisches Stresssyndrom und die allgemeine Angststörung (um nur ein paar Beispiele zu nennen). Die sexuelle Dysfunktion wird durch Störungen einer (oder mehrerer) der drei Phasen während des sexuellen Prozesses definiert: Verlangen, Erregung und/oder Orgasmus. Menschen, die unter Angststörungen leiden, haben leider oft auch Probleme mit ihrem Sexleben, vor allem, wenn die Angststörung eine soziale Angststörung oder eine posttraumatische Angststörung ist. Menschen, die unter einer Art der sexuellen Störung leiden zeigen so gut wie immer eine Art der Angststörung auf (aber nicht alle Menschen mit Angststörungen haben sexuelle Störungen). Es ist in diesen Fällen so gut wie nie möglich zu sagen, welche der beiden Störungen zuerst kam.

Sexuelle Performance Angststörung

Sex sollte eigentlich ein tolles Erlebnis sein, aber es ist nicht gerade toll, wenn man sich dabei immer wieder fragt, ob man denn alles richtig macht, sich immer wieder Fragen stellt und sich um alles andere als den eigentlichen Sex Gedanken macht. Und genau das ist das Problem bei der sexuellen Performance Störung. Männer sind davon weitaus häufiger betroffen als Frauen, aber auch Frauen können sehr unter Problem leiden, und sich Fragen wie „Bin ich zu fett?“ stellen. Diese führen dann dazu, dass der Sex nicht genossen wird. Bei Männern kann diese Art von Angststörung dazu führen, dass es zu einem vorzeitigen Samenerguss kommt oder keine Erektion statt findet.

Sex hat mit mehr als nur physischen Vorgängen zu tun. Die Emotionen spielen auch eine große Rolle. Deswegen können Stress und Angststörungen auf den Sex eine recht negative Wirkung haben. Bei manchen Menschen ist dies sogar so schlimm, dass sie den Sex ganz und gar vermeiden möchten.

Was sind die Ursachen für die sexuelle Angststörung?

Es gibt verschiedene Gründe, die zu einer sexuellen Angststörung führen können:

  • Die Angst davor, dass man im Bett nicht gut genug ist und der Partner oder die Partnerin nicht befriedigt sein wird
  • schlechtes Körperbild und mangelndes Selbstbewusstsein
  • Probleme in der Beziehung
  • Die Angst vor der vorzeitigen Ejakulation (alleine der Gedanken daran kann schon ein Auslöser dafür sein)

Diese Sorgen führen dazu, dass der Körper sich in einen „Flucht oder Kampf“ Zustand begibt. Dadurch wird der Körper mit Stresshormonen überflutet, die den Körper auf die Flucht oder auf den Kampf vorbereiten. Für tollen Sex sorgt das jedenfalls nichts.

Symptome der sexuellen Angststörung und Panikattacken

Dein Geisteszustand hat einen riesigen Einfluss auf die sexuelle Erektion haben – viele Menschen sind sich dessen nicht bewusst. Dein Sexpartner kann unglaublich attraktiv sein, aber wenn Dein Kopf nicht dabei ist, dann hilft das alles nicht. Deine Gedanken lassen Dich in einen Teufelskreis treten, der dafür sorgt, dass Dein Körper nicht mitspielt. Und dadurch hast Du dann noch negativere Gedanken in Deinem Kopf – es fängt also alles meist mit einem Gedanken an.

Bei Männern führen die Stresshormone dazu, dass die Blutgefäße sich verengen. Dadurch fließt weniger Blut zum Penis, und da der Penis mehr Blut benötigt, um eine Erektion zu erzeugen und aufrecht zu erhalten, führt dies natürlich zu einem Problem mit der Erektion.

Eine fehlende Erektion oder ein vorzeitiger Samenerguss sind zwei sehr einfach erkennbare Symptome für die sexuelle Angststörung. Bei Frauen ist es nicht ganz so einfach zu erkennen, vor allem nicht für den Partner, da Frauen ihrem Partner gegenüber in dieser Hinsicht oft nicht ehrlich sind.

Hier kann man mehr über „reguläre“ Symptome von Panikattacken erfahren: http://anqstfrei.com/was-du-bei-panikattacken-tun-kannst-welche-symptome-sind-wichtig/

Frau mit Panikattacken berichtet über Ihre Probleme:

Was kann man gegen Sexprobleme, die mit Angststörungen zu tun haben, tun?

Leichte Probleme mit Angststörungen und sexuellen Störungen kann man mit ein wenig Geduld und einem guten Partner alleine in den Griff bekommen, aber sobald es zu einem wirklichen Problem wird (oder wenn man einfach alleine nicht damit zurecht kommt), dann ist die beste Lösung der Besuch eines Arztes, dem man vertraut. Ein Arzt kann zudem auch ernste, physische Ursachen für sexuelle Probleme ausschließen oder diagnostizieren (manchmal kann hinter einem Problem mit dem vorzeitigen Samenerguss nämlich auch mehr als nur eine Angststörung stecken).

Es gibt Medikamente, die gegen Erektionsprobleme und andere sexuelle Probleme helfen können. Eine häufige Methode, um gegen sexuelle Störungen vorzugehen ist jedoch der Gang zu einem Therapeuten, vor allem, wenn die sexuellen Störungen mit generellen Angststörungen verbunden sind.

Falls Selbsthilfe gewünscht ist, kann man sich diesen Ratgeber von Barry McDonagh zu Rate ziehen: http://anqstfrei.com/was-du-bei-panikattacken-tun-kannst-welche-symptome-sind-wichtig/erfahrungen-mit-barrys-bestseller-buch-weg-mit-der-panik/